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Tipps zum Schlauchboot aufbauen und abbauen

 

Wenn ihr das Schlauchboot aufbauen möchtet, solltet ihr es der Länge nach auf einem ebenen Untergrund ausbreiten. Hierbei solltet ihr darauf achten, dass keine spitzen Gegenstände unter dem Boot liegen, da ihr unter Umständen mit eurem vollen Gewicht ins Boot steigen müsst, daher empfiehlt es sich immer eine Plane unterzulegen. Nun könnt ihr mit der Fußpumpe loslegen die Luft in die Schläuche die drücken. Achtet auf einen festen Stand, dann geht das Pumpen deutlich leichter. Außerdem empfiehlt es sich, dass Trittbein und Tritttechnik immer mal wieder zu wechseln. Bei schlauchboot-mieten.de bekommt ihr immer eine zweite Fußpumpe dazu, somit dauert das Aufpumpen keine 5 Minuten.

 

Sobald sich die Schläuche während des Pumpens aufstellen, solltet ihr eine Pause machen und die Bodenplatten einlegen. Achtet hierbei auf exakte Ausrichtung, denn wenn die Schläuche stramm sind, sitzt der Boden fest und lässt sich nicht mehr verschieben, alles würde krumm und schief. Achtet auch darauf, dass das Ventil des Kiels noch durch das Loch der letzten Bodenplatte zu sehen ist, denn dieser muss am Ende auch noch aufgepumpt werden. Jetzt pumpt ihr solange weiter, bis die Schläuche fast stramm sind und hängt die Traverse ein. Nun bloß nicht vergessen den Kiel aufzupumpen oder ihr fahrt auf dem Wasser wie auf Eiern ;).

 

Jetzt könnt ihr den Motor einhängen. Löst dazu zunächst die Feststellschrauben und hängt ihn mittig in der Rückblatte ein, dann nochmal genau zentriert ausrichten und gut festdrehen, anschließend hochklappen, sonst erwischt ihr später die Schraube beim reingleiten. Wo ihr schonmal hinten am Boot steht, könnt ihr jetzt die Geberhalterung für das Echolot-Kombigerät mit Kartenplotter montieren. Jetzt ist das Boot endlich bereit gewässert zu werden, mit den Easy-Slipping Rädern lässt es sich ganz leicht ins Wasser rollen. Nun könnt ihr einsteigen, den Motor runterklappen, mit Schock anwerfen, Schock wieder reinschieben und 2-3 Minuten im Leerlauf warm werden lassen. Es hat sich bewährt in der Zeit die Slipping-Räder einzuholen und entweder im Boot zu lagern oder zum Auto zu bringen. Jetzt müsst ihr nur noch das Echolot einschalten und dabei darauf achten, dass der Geberschuh vollständig im Wasser liegt, da er ansonsten sehr schnell überhitzt. Anschließend heißt es nur noch Spaß haben und volle Fahrt voraus!

 

Wenn ihr eure Bootsfahrt beenden wollt, sollte ihr als erstes das Echolot ausschalten und die Geberstange des Echolotes lösen und nach oben ziehen oder die Halterung komplett abnehmen, der Geberschuh darf jetzt auch über der Wasseroberfläche sein. Dies ist wichtig, da ihr sonst beim Landen den Geber abreißen könntet, wenn ihr zu flach kommt. Das gleiche gilt auch für den Motor. Wenn ihr auf das Ufer zusteuert und genügend Fahrt für die Anlandung habt, müsst ihr den Motor hochklappen und einrasten lassen. Andernfalls würdet ihr Gefahr laufen, die Schraube am Grund zu beschädigen und das kann dann sehr schnell, sehr teuer werden.

 

Nachdem ihr mit dem Buk im Flachen seid, sollte der letzte verbleibende Passagier die Easy-Slipping-Räder anbringen und ebenfalls vorne aussteigen. Das Boot lässt sich nun sehr einfach vollständig an Land ziehen. Jetzt empfehlen wir euch als erstes die Luft aus dem Kiel zu lassen, das vergisst man nämlich mehr als häufig. Anschließend solltet ihr den Benzinhahn des Außenborders zudrehen und dann könnt ihr die Fixierschrauben lösen und den Motor auf der richtigen Seite – die Seite mit dem Gasgriff zeigt nach oben - liegend im Kofferraum verstauen.

 

Bei schlauchboot-mieten.de erhaltet ihr zu jeder Buchung auch einen Trailer dazu. Wenn Ihr eine Anhängerkupplung habt und den Trailer nutzt, könnt ihr das Schlauchboot jetzt ganz einfach draufziehen bzw. draufheben. Wichtig ist nun, dass ihr die Traverse entfernt habt, sonst fliegt während der Fahrt garantiert davon und ist für hinter euch fahrende Verkehrsteilnehmer ein tödliches Geschoss. Wenn ihr das Schlauchboot mittig drapiert habt, könnt ihr es mit den extra breiten Spanngurten festziehen und ihr seid abfahrfertig.

 

Für den Fall, ihr möchtet das Schlauchboot ohne Trailer mieten, verwendet ihr einfach wieder die Plane, welche ihr bereits beim aufpumpen verwendet habt und legt das Boot mit demontierten Slipping-Rädern darauf ab. Indem ihr die Ventile eindrückt und seitlich feststellt, könnt ihr Luft ablassen. Nach ein paar Sekunden könnt ihr dann bereits die Traverse aushängen. Dann noch etwas mehr Luft hinauslassen und ihr könnt die Unterbodenplatten hinausnehmen. Anschließend noch die Restluft rausdrücken. Hierbei hilft es, wenn sich vorsichtig auf die Schläuche zu knien oder zu legen. Bei festgestellten Ventilen das Boot jetzt langsam vom Bug her einrollen und vorsichtig im Kofferraum verstauen.

 

Zu welchen Zwecken es besonders sinnvoll ist ein Schlauchboot mit Motor und Trailer zu mieten erfahrt ihr im Artikel:

Wozu überhaupt ein Schlauchboot mieten?

 

Wie Ihr das Mietboot dann am besten zum Schleppangeln einsetzt, erklären wir euch im Beitrag:

Schleppangeln: die Vorteile des Schlauchboots richtig nutzen!